Der Umzug der Staatlichen Berufsschule in den Schulneubau des ersten Bauabschnitts an der Kerschensteinerstraße verzögert sich leicht. Eigentlich sollte der Unterricht der Schule pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres am Dienstag, 15. September, bereits im Neubau stattfinden. Dieses ehrgeizige Ziel wird jetzt um einige wenige Tage verfehlt. Die Schülerinnen und Schüler werden also zunächst zum Start ins neue Schuljahr in ihren bisherigen Containern auf dem Schulgelände beziehungsweise nach dem bewährten Konzept „Distanzunterricht“ beschult.
Der Grund: Bauliche Restleistungen und einzelne Abnahmen nehmen mehr Zeit in Anspruch. Auch wurde die rechtzeitige Vorlage von Konformitätserklärungen der ausführenden Baufirmen durch die Bauleitungen nicht mit der notwendigen Sorgfalt überwacht. Die Stadt bittet die Schulfamilie daher um Verständnis und bedankt sich für die kooperative Zusammenarbeit mit der Schulleitung. Man arbeitet derweil mit Hochdruck daran, den Umzug ins neue Gebäude zu ermöglichen. Die Informationen an die Schulfamilie werden im Einzelnen über die Schulleitung und die einzelnen Fachbereichsbetreuer erfolgen.
Beim abschnittsweisen Neubau der Staatlichen Berufsschule handelt es sich mit einem Investitionsvolumen von rund 130 Millionen Euro um das größte und zugleich kostspieligste Schulbauprojekt der jüngeren Stadtgeschichte. Ende März 2023 fiel der Startschuss für den ersten und größten Bauabschnitt, der nun in Kürze bezogen werden soll. Die Bauabschnitte zwei und drei werden mit kleinerem Volumen folgen. Sie schaffen Platz für die Werkstätten für Kraftfahrzeuge und Metalltechnik sowie für die Technikerschule. Anschließend folgen weitere Abbrucharbeiten und der Neubau des Werkhofs sowie die Außenanlagen. Das alles soll bis Ende 2029 fertiggestellt sein.

