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24.09.2021

Vorbereitende Untersuchungen fürs Sanierungsgebiet Kulmbacher Straße

Stadt lädt am 1. Oktober zum „Experten-vor-Ort-Gespräch“ in die Bürgerbegegnungsstätte

Der Bayreuther Stadtrat hat eine Fortschreibung der vorbereitenden Untersuchungen zum Sanierungsgebiet Kulmbacher Straße (Sanierungsgebiet „L“) beschlossen. Die Stadt sucht vor diesem Hintergrund den Dialog mit den Betroffenen des Sanierungsgebietes und lädt zu einem „Experten-vor-Ort-Gespräch“ ein. Es findet am Freitag, 1. Oktober, um 14 Uhr, in der Bürgerbegegnungsstätte, Am Sendelbach 1-3, statt. Bürger/innen sind eingeladen, an dem Sanierungsprojekt mitzuwirken und sich beraten zu lassen. Interessierte Eigentümer, Mieter, Pächter und sonstige Betroffene können sich beim Stadtplanungsamt unter der Telefonnummer 0921 25-1660 für die Veranstaltung anmelden.

Rathaus-Schriftzug

Die Stadtwerke Bayreuth beabsichtigen, ihr Grundstück an der Straße „Am Sendelbach“, auf dem sich derzeit ein Schotterparkplatz befindet und das im Sanierungsgebiet Kulmbacher Straße liegt, höherwertig zu nutzen. Statt eines reinen Parkplatzes soll in innerstädtischer Lage eine bauliche Nachverdichtung realisiert werden. Der Stadtrat hat diese Überlegungen befürwortet, sie stehen den grundsätzlichen Zielen für das Sanierungsgebiet nicht entgegen. Hierfür sind aber planungsrechtliche Anpassungen erforderlich.

Chance zur Aufwertung

Damit besteht die Chance, dieses Gebiet mit seinen teils eher funktional geprägten Gebäuden durch Verbesserungen der Rad- und Fußwegeverbindungen, der Grün- und Spielbereiche sowie im städtebaulichen und architektonischen Erscheinungsbild aufzuwerten. Gerade in den neu etablierten und neu geplanten Rad- und Fußwegeverbindungen liegt ein über das Gebiet hinausweisendes Potential zur Anbindung der nahen Gastronomie- und Hotellerie-Angebote sowie der Siedlungsgebiete im Kreuz und der Naherholungs- und Grünachsen entlang der Mistel.

Das Aufzeigen möglicher neuer Verbindungs- und Aufenthaltsqualitäten bei gleichzeitiger baulicher Verdichtung soll deshalb ebenfalls einen Schwerpunkt bei der Fortschreibung der vorbereitenden Untersuchungen bilden. Folgende Aspekte sollen dabei besonders berücksichtigt werden:

  • Die räumliche Verknüpfung mit den Sanierungsgebieten der Innenstadt,
  • der Erhalt und die Aktivierung des baulichen, städtebaulichen, aber auch des gastronomischen und braukulturellen Erbes,
  • die Einbindung unter anderem in die städtebaulichen Grundzüge des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) wie Grünzüge, Alleenkonzept, Klimaschutz, Nahmobilität, Wohnen oder Baukultur.