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03.03.2021

Auf dem Weg zur stufenlosen Mobilität

Mitglieder des Behindertenbeirats bewerten Bushaltestellen und ihr Umfeld

Die Stadt Bayreuth engagiert sich für eine moderne und nachhaltige Mobilität im öffentlichen Personennahverkehr. Beim barrierefreien Ausbau ihrer Bushaltestellen arbeiten die zuständigen Abteilungen mit dem örtlichen Behindertenbeirat eng zusammen. Dabei sollen auch die Belange in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkten Menschen Berücksichtigung finden.

Margit Lebershausen, Fachstelle Inklusion, und Axel Höhmann, Mitglied des Behindertenbeirates, bei der Prüfung einer Bushaltestelle auf Barrierefreiheit.
Margit Lebershausen, Fachstelle Inklusion, und Axel Höhmann, Mitglied des Behindertenbeirates, bei der Prüfung einer Bushaltestelle auf Barrierefreiheit.
Axel Höhmann, Mitglied im Behindertenbeirat bei der Prüfung einer Bushaltestelle auf Barrierefreiheit.
Axel Höhmann, Mitglied im Behindertenbeirat bei der Prüfung einer Bushaltestelle auf Barrierefreiheit.

Das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) fordert für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs eine vollständige Barrierefreiheit. Seit 2010 gehört Bayreuth zum Verkehrsbund Großraum Nürnberg (VGN). Das dichte Verkehrsliniennetz im Stadtgebiet Bayreuth erstreckt sich zwischenzeitlich auf mehr als 380 Haltestellen. Sie werden regelmäßig von 25 Buslinien angefahren und bringen die Bürger/innen sicher in die Innenstadt und nach Hause.

Gezielt sollen künftig Fahrgäste aus eigener Kraft, ohne fremde Hilfe, an den Haltestellen ein- und aussteigen. Außerdem sollen die vorhandenen Witterungsschutzvorrichtungen und Aushänge umfassend für Alle nutzbar sein.

Hinkommen, reinkommen und zurechtkommen

Reinhold Richter, 1. Vorsitzender des Behindertenbeirates, sind folgende drei Schwerpunkte für die Teilhabe für Menschen mit Behinderung sehr wichtig: „hinkommen, reinkommen und zurechtkommen“. Vor diesem Hintergrund entwickelte Axel Höhmann vom Behindertenbeirat in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Inklusion eine Checkliste für Bushaltestellen. Geschulte Mitglieder des Behindertenbeirates und von Behinderung betroffene Bürger/innen der Stadt suchen nun anhand von einheitlichen Richtlinien und ihren persönlichen Erfahrungen Haltestellen auf und bewerten diese und ihr Umfeld. Hierbei bekommen sie Unterstützung von Experten. Ihre Feststellungen und Empfehlungen fließen direkt in die weiteren Entscheidungen mit ein. Mit diesen Vorgehen setzt die Stadt Bayreuth auch eine weitere Forderung ihres Aktionsplans Inklusion um.

Weitere Informationen zur Arbeit mit und für Menschen mit Behinderung und zum Behindertenbeirat der Stadt Bayreuth befinden sich hier.