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17.11.2021

Integrationspreis für Valentina-Amalia Dumitru

Auszeichnung für Bayreuther MiMi-Standortkoordinatorin

Die Regierung von Oberfranken hat auch in diesem Jahr einen Integrationspreis für gelungene Integrationsarbeit ausgelobt. Unter den Preisträgern befindet sich die MiMi Standortkoordinatorin für Bayreuth, Valentina-Amalia Dumitru, für das Gesundheitsprojekt „Mit Migranten – für Migranten Interkulturelle Gesundheit in Deutschland“.

Valentina Dumitru und Regierungspräsident Piwernetz mit Urkunde und Scheck in ihren Händen.
Die Bayreuther MiMi Standortkoordinatorin Valentina-Amalia Dumitru (links) ist von Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz mit dem oberfränkischen Integrationspreis ausgezeichnet worden.

Mit dem Preis werden Initiativen ausgezeichnet, die sich erfolgreich dafür einsetzen, dass Zuwanderer in der Region Fuß fassen und mit der für sie fremden Kultur vertraut gemacht werden. Ziel ist es, die Integration dauerhaft bleibeberechtigter Personen zu fördern. Vorgeschlagen werden konnten nachhaltige, erfolgreiche und insbesondere ehrenamtliche Aktivitäten, die in vorbildlicher Weise die Integration der Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Migrationshintergrund in Oberfranken unterstützen.

Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 5.000 Euro wird vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration für die Anerkennung von bürgerschaftlichem Engagement im Bereich Integration zur Verfügung gestellt.

Mit Migranten – für Migranten

Valentina-Amalia Dumitru engagiert sich unter anderem ehrenamtlich im Integrationsbeirat der Stadt Bayreuth, dessen Vorsitzende sie ist. Die Preisträgerin ist auch als Standortkoordinatorin für das Gesundheitsprojekt „Mit Migranten – für Migranten Interkulturelle Gesundheit in Deutschland“ tätig. Das bundesweite Projekt ist zwischenzeitlich an mehr als 70 Standorten, in der Stadt Bayreuth seit 2019 etabliert. Es verfolgt das Ziel, durch kultursensible und mehrsprachige Aufklärung die Gesundheitskompetenz für Migrantinnen und Migranten zu fördern. Die gleichberechtigte Inanspruchnahme von Angeboten im Gesundheitsbereich, Vorsorgeangebote, die Regelversorgung sowie der Zugang zu relevanten Gesundheitsinformationen sind für Migranten und Migrantinnen in Deutschland nicht selbstverständlich, insbesondere wenn es um psychische Erkrankungen sowie die Gesundheit von Frauen und Kindern geht. Insofern besteht in diesem Bereich Handlungsbedarf.

Im Zuge der Umsetzung des Projektes galt es unter anderem geeignete Mediatorinnen und Mediatoren zu finden, die entsprechend geschult wurden. Letztendlich konnten insgesamt 22 Mediatorinnen und Mediatoren aus 13 Nationen gewonnen werden.

Die Laudatio von Oberfrankens Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz anlässlich der Preisverleihung kann auf der Homepage der Regierung von Oberfranken abgerufen werden.