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Sanierung und Umbau der Stadthalle zum modernen Kulturzentrum

Aktuelle Informationen rund um das Bauprojekt Friedrichsforum

Es ist das bedeutendste Kulturprojekt der Stadt Bayreuth für die kommenden Jahre: Die Stadthalle Bayreuth wird saniert und zum modernen Kulturzentrum umgebaut, das künftig den Namen Friedrichsforum tragen wird. Anfang Mai 2017 erfolgte der offizielle Start der Bauarbeiten.

Stadthalle Luftbild

Das derzeit bedeutendste Kultur- und Bauprojekt der Stadt Bayreuth: Die Stadthalle wird saniert und zum modernen Kulturzentrum „Friedrichsforum“ umgebaut.

Die Stadthalle, die nach der Sanierung den Namen Friedrichsforum erhält, bietet an ihrem Standort in der Mitte der Stadt – an der historischen Friedrichstraße und am “Neuen Schloss” mit dem Hofgarten – gute Voraussetzungen für Veranstaltungen. Das Kulturzentrum soll zu einer Brücke zwischen Wirtschaft, Universität, Kunst und Kultur und der Bevölkerung werden.

Das künftige Nutzungskonzept des Friedrichsforums wurde jetzt dem Stadtrat vorgestellt und kann hier abgerufen werden.

Corona-bedingt konnten keine öffentlichen Führungen durch die Baustelle Friedrichsforum stattfinden. Daher hat die Stadt ein Video produziert, das die Zuschauer/innen auf einen virtuellen Rundgang durch die Baustelle nimmt. (Stand: April 2022)

Am 4. September 2020 feierte die Stadt Richtfest für das Friedrichsforum – mit Oberbürgermeister Thomas Ebersberger, Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker und rund 100 geladenen Gästen.

Das Video zeigt Eindrücke von der öffentlichen Baustellenführungen am 23. November 2019.

Das Video zeigt Eindrücke von den öffentlichen Baustellenführungen am 27. April 2019.

Das Video zeigt Eindrücke vom Rundgang mit den Medien durch das zukünftige Friedrichsforum am 9. November 2018.

Das Video zeigt Eindrücke von den öffentlichen Baustellenführungen am 28. April 2018.

Die aktuellen Sanierungspläne stehen für eine deutliche Verbesserung der Sicht- und Akustikverhältnisse im Großen Haus. Es wird eine Seitenbühne, eine Drehbühne und eine Wand- und Deckenverkleidung geben, mit der es gelingt, für die unterschiedlichsten Veranstaltungen (Theater, Konzert, Bälle, Tagungen usw.) optimale akustische Bedingungen zu erreichen.

Fotos von der Baustelle vom 06.12.2017

Innenraum Foyer mit großer runder Deckenöffnung

Ein Blick in den 1. Stock

Bagger trägt das Dach und die Außenwände ab

Das Kleine Haus wird abgetragen

Sandsteine gebündelt auf Paletten

Fein säuberlich werden die Steine, die einmal das Kleine Haus waren, nummeriert

Fotos von der Baustelle vom 06.02.2018

Innenraum Blick auf die beiden Zuschauerränge

Das Große Haus

Innenraum Blick auf Deckenuntersicht und Außenwände

Balkonsaal

Fläche mit Resten der Grundmauern und mit sortierten Sandsteinen

Hier stand bis vor kurzem noch das Kleine Haus

Die Sanierungspläne stehen auch für den Erhalt des Kleinen Hauses als eigenständiger Theaterraum. Auch der Geißmarkt und die Außenanlagen werden umgestaltet.

Das Große Haus

Der Stadtrat hat in seiner Februar-Sitzung 2018 ein neues Raum- und Akustikkonzept für das Große Haus beschlossen. Ein Jahr vorher einigten sich die Stadträte bereits auf die Erhöhung der Portalöffnung um zirka zwei Meter. Diese Erhöhung des Bühnenportals mit Auswirkungen auf den Verlauf der Dach- und Deckenkonstruktion des Saales wurde auf Grundlage dieses Beschlusses in der Planung weiter verfeinert und mit Fokus auf eine Optimierung der Akustik im Großen Haus weiter fortgeschrieben.

Blick vom erhöhten Zuschauerrang auf die Bühne
Saal mit Tanzfläche und Stehtischen
Blick von der Bühne Richtung Zuschauerbereich

Die visualisierten Bilder vermitteln einen ersten Eindruck von der Optik des Großen Hauses nach Abschluss der Sanierungsarbeiten.

Aktuelles

Die Pläne

Wie es zur „großen Sanierungslösung“ kam

Die Stadt Bayreuth hatte 2013 einen europaweiten Realisierungswettbewerb ausgelobt, an dem sich nach einem vorgeschalteten Bewerber-Auswahlverfahren 22 Büros mit ihren Entwürfen beteiligt haben. Gewonnen hat das Architekturbüro knerer und lang aus Dresden.

Die Preisträger

  1. Preis: knerer und lang Architekten GmbH, Dresden
  2. Preis: Prof. Jörg Friedrich, Hamburg
  3. Preis: Dipl.-Ing. Architekt Dirk Pussert und Dipl.-Ing. Architekt Achim Kosch, Dresden
  4. Preis: Dipl.-Ing. Martin Gessert, Freier Architekt, Stuttgart

Am 6. Februar 2014 verlieh die damalige Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe die Preise und Anerkennungen an die ausgewählten Architekturbüros im Balkonsaal der Stadthalle Bayreuth.

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe überreicht Auszeichnung an drei Preisträger

Der Siegerentwurf zeichnet sich im städtebaulichen Bereich durch die Definition eines städtischen Platzes mit hoher Aufenthaltsqualität aus. Dabei respektiert und ergänzt er die vorhandenen Raumkanten. Der Balkonsaal der Stadthalle soll einen eigenen Eingangsbereich in der ehemaligen Handwerkskammer bekommen. Ein vorgelagerter Glasanbau sorgt für eine optimale Verbindung aller Stadthallenbereiche. Darüber hinaus werden Aufenthaltsbereiche unterschiedlicher Qualität angeboten – zum Teil in Form bespielbarer Innenhöfe, die Flächen für Gastronomie und gut nutzbare Ausstellungsflächen bieten.

Bestechend war nach Ansicht der Jury, deren Votum einstimmig ausfiel, die räumliche Qualität und Flexibilität aller Erschließungs- und Foyerbereiche des Siegerentwurfes. Die Arbeit zeichne sich durch eine behutsame und angemessene Architektursprache aus. Dabei respektiere sie die Belange des Denkmalschutzes. Außerdem liefere sie durch den behutsamen Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz und der Begrenzung auf wenige notwendige Eingriffe und Ergänzungen einen wirtschaftlichen Ansatz.

Der Stadtrat stimmt für die „große Lösung“

Der Stadtrat Bayreuth hat in seiner Sitzung am 29. April 2015 für die sogenannte „große Lösung“ zur Sanierung der Stadthalle gestimmt. In seiner Sitzung am 25. November 2015 hat der Stadtrat diesen Grundsatzbeschluss nochmals bestätigt und die Verwaltung beauftragt, die entsprechenden Planungen weiter voranzutreiben. Ein Bürgerentscheid gegen die vom Stadtrat beschlossene Sanierung scheiterte am 8. Mai 2016. Dabei sprachen sich die Bayreuther Bürgerinnen und Bürger mehrheitlich für die „große Lösung“ aus.