Stadt Bayreuth

Konzepte

Integriertes räumliches Entwicklungskonzept (IRE) Bayreuth Stadt/Land

Die Interkommunale Kooperation „Markgräfliche Kulturregion Bayreuth/Land – Grüne Entwicklungsimpulse“ mit der Leitkommune Bayreuth war im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens in der Prioritätsachse 5 „Nachhaltige Stadt-Umland-Entwicklung“ des operationellen Programms EFRE (Europäischer Fond für regionale Entwicklung) aufgefordert, bis zum Ende des Jahres 2014 ein integriertes räumliches Entwicklungskonzept (IRE) zu erstellen.

Städtebauliches Einzelhandelsentwicklungskonzept (SEEK) für die Stadt Bayreuth

Der Bayreuther Stadtrat hatte 2005 das Städtebauliche Einzelhandelsentwicklungskonzept (SEEK) in der ursprünglichen Fassung als Gesamtkonzept erstmals gebilligt. Teil A des SEEK (Einzelhandel in Bayreuth) wurde als verbindliche Entwicklungskonzeption für zukünftige Planungen im Bereich des Einzelhandels beschlossen. Auch wenn sich das SEEK in der Umsetzung bewährt hat und die grundsätzlichen Zielvorgaben weiterhin Gültigkeit haben, ergab sich der Bedarf für eine SEEK-Teilfortschreibung 2018 zum einen aus konkreten Ansiedlungsbestreben einzelner Unternehmen mit räumlichem Schwerpunkt im Bayreuther Nordosten und zum anderen aus der erforderlichen Anpassung an die aktuellen Entwicklungen und Anforderungen des stets dynamischen Wirtschaftsfeldes „Einzelhandel“.

SEEK_Abgrenzung_Innenstadt
© Büro Dr. Donato Acocella

Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)

Das integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept für Bayreuth benennt künftige Leitlinien der Stadtentwicklung, ermittelt Teilräume im Stadtgebiet mit strukturellem Handlungsbedarf und entwirft für diese abgestimmte Entwicklungskonzepte. Mit dem Planwerk sind räumliche und thematische Schwerpunkte der künftigen Stadtentwicklung herausgearbeitet worden, diese sollen in den nächsten Jahren schrittweise – auch mit Hilfe von Städtebaufördermitteln – umgesetzt werden. Das ISEK enthält Empfehlungen zu Handlungsfeldern der Sachbereiche Städtebau, Wirtschaft und Sozialraum, zu zehn Handlungsorten sowie einen Katalog mit 30 sogenannten Leit- und Impulsprojekten.

Radverkehrskonzept der Stadt Bayreuth

Die Stadt Bayreuth ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e. V. (AGFK-BY). Ziel ist die Förderung der Nahmobilität, hier insbesondere des Radverkehrs, als wesentliches Element einer erfolgreichen Stadtpolitik für Klimaschutz, Umweltschutz und Gesundheitsvorsorge. Das Radverkehrskonzept baut auf den Empfehlungen des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) auf und ist als Leitlinie für die zukünftige Förderung des Radverkehrs zu betrachten.

Vergnügungsstättenkonzeption für die Stadt Bayreuth

In Bayreuth ist wie in vielen weiteren deutschen Städten eine Entwicklung zu beobachten, die einer Steuerung bedarf: Es werden zunehmend Anträge auf die Errichtung von Vergnügungsstätten wie (Mehrfach-)Spielhallen und Wettbüros gestellt. Diese Entwicklung kann städtebaulich negative Folgen haben, da durch eine zunehmende Ansiedlung von Vergnügungsstätten in einem Bereich der Stadt entsprechend negativ geprägte Stadträume entstehen können.

Nahversorgungskonzept

Erstmals 2004 hat die Stadt Bayreuth ein Nahversorgungskonzept für ihr Stadtgebiet erstellt. Seitdem wird das Konzept kontinuierlich fortgeschrieben. Der Stadtrat hat das seinerzeit fortgeschriebene Nahversorgungskonzept zuletzt 2013/14 als städtebauliches Entwicklungskonzept i. S. d. § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB beschlossen. Aktuell befindet sich das Konzept in der Fortschreibung 2019.

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