Behindertenbeirat

Menschen mit Behinderung – Zahlen, Daten und Fakten
Im Stadtgebiet Bayreuth leben derzeit rund 13.000 Menschen mit einer anerkannten Behinderung. Das entspricht einen Bevölkerungsanteil von 17,8 Prozent. Sie alle können mindestens einen Grad der Behinderung von 20 vorweisen.
Schwerbehindert nach § 2 Abs. 2 SGB IX sind Menschen mit einem Grad der Behinderung ab 50. Diesen Bescheid besitzen mehr als 8.500 Einwohner von Bayreuth.
Breites Bündnis im Zeichen der Inklusion
Am 26. Juni 2002 beschloss der Stadtrat Bayreuth die Gründung eines Behindertenbeirates. Seitdem beschäftigt sich ein engagiertes Experten-Team mit der barrierefreien Umsetzung zahlreicher Projekte. Dies auf Grundlage vom Behindertenplan und Aktionsplan Inklusion der Stadt Bayreuth. Menschen mit unterschiedlichsten Fähigkeiten erweitern professionell das breite Spektrum an Wissen und Erfahrung. Sie rücken das Thema Menschen mit Behinderung in den Fokus der Öffentlichkeit.
Zusammensetzung des Behindertenbeirates:
- Oberbürgermeister
- Stadtratsmitglieder
- Je ein Vertreter der in Bayreuth tätigen Einrichtungen für die behinderten Menschen von Wohlfahrtsverbänden, Vereinen und Selbsthilfegruppen
- Fünf sachkundige Bürgerinnen und Bürger
Vorsitz vom Behindertenbeirat:
- 1. Vorsitzender Reinhold Richter
- 2. Vorsitzender Richard Kastner
Arbeitsausschuss vom Behindertenbeirat:
- Frau Dolores Longares-Bäumler
- Frau Heidi Tschauner
- Herr Thomas Kufner
- Herr Matthias Siebert
- Herr Roland Reiß
Unterstützung erhalten die ehrenamtlichen Mitglieder von der Behindertenbeauftragten und von der Fachstelle Inklusion. Zusammen arbeiten sie zielstrebig an der Schaffung einer selbstbestimmten und gleichberechtigten Zukunft unserer Gemeinschaft.
Teilhabe einfordern – so geht es!
Stolz sind wir auf die rege Teilnahme aller Bürger*innen an den Arbeitskreisen des Aktionsplan Inklusion. Diese werden seit 2019 von der Fachstelle Inklusion betreut und organisiert. Die Teilnahme steht im Zeichen des offenen Dialogs. Die Gesprächsrunden spiegeln unser Verlangen nach einer „Lebendigen Stadt“ wieder. Sie helfen beim Abbau von Barrieren im Alltag und in den Köpfen.

