Stadt Bayreuth

Neuigkeiten aus dem Stadtarchiv

An dieser Stelle möchten wir allen Interessierten einen Einblick in das Archiv und unsere Bestände geben. Sie finden hier in regelmäßigen Abständen sowohl Informationen rund um die Arbeit des Stadtarchivs, als auch zu Archivalien.
Haben wir Ihr Interesse geweckt und Sie möchten gerne mehr erfahren? Dann setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung!

Denn ein Archiv ist mehr als nur ein Aktenlager – es will und soll benutzt werden!

100 Jahre Volkshochschule Bayreuth (1919 – 2019)

Überall in Deutschland feiern dieses Jahr die Volkshochschulen ihr 100-jähriges Bestehen. Die revolutionäre Zeit von 1918/19 hatte auch zu einer breiten Volksbildungsbewegung geführt, die dann zur Gründung von Volkshochschulen führte. So kann auch die Bayreuther Volkshochschule (VHS) auf diese lange Zeitspanne ihres Bestehens zurückblicken. In Akten des Stadtarchivs finden sich einige Spuren zu ihrer Geschichte.

Am 2. September 1919 fand  im Nebenzimmer des Hotels „Schwarzes Roß“  in der Ludwigstraße 2 eine Versammlung von interessierten Bürgern unter Beteiligung von Vertretern der Stadt, der Parteien und Gewerkschaften zur Gründung einer Volkshochschule in Bayreuth statt.

Die eigentliche Vereinskonstituierung war am 24. Oktober 1919, die offizielle Eintragung in das beim Amtsgericht geführte Vereinsregister erfolgte laut Aktenvermerk am 10. November 1919.

aus Akte Nr. 1293 Anzeigen über Gründung nichtpolitischer Vereine, hier Bl. 135 Gründung Verein „Volkshochschule Bayreuth“
Anzeige über Gründung nichtpolitischer Vereine, hier Bl. 135 Gründung Verein „Volkshochschule Bayreuth“, aus Nr. 1293, StadtABT

Zweck des Vereins war der Betrieb einer Volkshochschule zur Förderung der Teilnahme des Volkes an den geistigen Gütern der Kultur (§ 3 der Vereinssatzung).

Nach den ebenfalls verabschiedeten Leitsätzen für die Volkshochschule richtete sich das Angebot mit Lehrgegenständen aus sämtlichen Wissensgebieten an alle männlichen und weiblichen Personen und setzte keinen Befähigungsnachweis voraus.

Postkarte Höhere Töchterschule
Erster Veranstaltungsort in der Höheren Töchterschule, Postkartensammlung Stadtarchiv Bayreuth

Die  Volkshochschule nahm am Montag, den 13. Oktober 1919, ihren Lehrbetrieb auf. Der ursprünglich für den 6. Oktober 1919 geplante Start musste um eine Woche verschoben werden, da die Räumlichkeiten in der Höheren Töchterschule (heute: Richard-Wagner-Gymnasium) nicht rechtzeitig fertig waren. Die Einschreibungen zu den Vorträgen übertrafen alle Erwartungen, es meldeten sich ca. 500 Personen für über 1400 Vortragsreihen an.

Der erste Vortrag am Abend des 13. Oktobers 1919 um 7 Uhr in der Schulturnhalle stammte von Hauptlehrer Meister in seiner Reihe „Einführung in die moderne Literatur“.

Das Angebot im ersten Trimester reichte von Vorträgen zur Philosophie über Geologie, Volkswirtschaftslehre, Recht, Bauwesen bis zu Chemie und Kunst. Die Veranstaltungen fanden in den Räumen der Höheren Töchterschule statt –  im Turnsaal, im Physiksaal und in Klassenräumen, die von der Stadt unentgeltlich zur Verfügung gestellt wurden.

Ausweiskarte, aus: Akte Nr. 27220 Volkshochschule, allgemeines. 1919 – 1931
Ausweiskarte, aus: Akte Nr. 27220 Volkshochschule, allgemeines. 1919 – 1931

Im ersten Jahr der Volkshochschule, das aus drei Trimestern von Oktober 1919 bis Juni 1920 bestand, nahmen insgesamt 2038 Personen an Veranstaltungen teil, 56% davon waren Männer, 44% Frauen.

Als Gründer und erster Leiter der VHS von 1919 bis 1933 hat sich der Privatgelehrte Dr. Georg Jost (1882-1959) bleibende Verdienste erworben. Er wurde ab 1921 zugleich auch Leiter der Stadtbibliothek. 1933 wurde die VHS im Zuge der Gleichschaltung geschlossen und Dr. Jost  beider Ämter enthoben.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges gab es seit Herbst 1946 Vorbereitungen zur Wiedererrichtung der VHS als „Verein Volkshochschule Bayreuth e.V.“ (Bestellung eines Kuratoriums, Ausarbeitung der Satzung).  Am 13. Januar 1947 konnte der Lehrbetrieb wieder aufgenommen werden, der frühere Leiter Dr. Jost wurde zum ersten Vorsitzenden des Verwaltungsrates der VHS ernannt. Als hauptamtlicher Studienleiter der VHS amtierte für eine kurze Zeit vom Sommer 1948 bis Herbst 1949 Dr. Georg Müller (1901-1951), bevor er dann Redakteur bei der Bayreuther Zeitung „Fränkischen Presse“ wurde.

In den Jahren 1950 bis 1958 gab es eine eigene Jugendvolkshochschule, auch „Europa-Schule“ genannt,  hervorgegangen aus dem Jugendforum, die von Dr. Karl Würzburger (1891-1978), dem Leiter des Kulturamtes, initiiert wurde. Er amtierte vom Herbst 1949 bis März 1958 auch als Studienleiter bzw. Direktor der VHS.

Zum 1. September 1952 erfolgte die Umwandlung des Vereins in eine städtische Einrichtung.

Als Unterrichtsräume konnten ab 1947 wieder Klassenzimmer in der Oberrealschule für Mädchen (heute RWG) genutzt werden. Ab 1973 standen dann Räume im neuerbauten Städtischen Wirtschaftsgymnasium (heute WWG) zur Verfügung. Eigene Räume besitzt die VHS erst seit dem Umzug ins RW 21 im Februar 2011.

08.10.2019

Hinweise zur Recherche im Stadtarchiv Bayreuth

In einer kurzen Übersicht möchten wir Ihnen eine Hilfestellung an die Hand geben, die Ihnen den Einstieg in die Recherche erleichtern soll.

26.06.2019

Ältere Meldungen

Am 15. Juni 1919 wurde bei den Gemeindewahlen mit der Fabrikarbeiterin Christiane Gick von der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands/USPD die erste Stadträtin in Bayreuth gewählt. Mit dem Inkrafttreten des Wahlrechtes für Frauen im November 1918 hatten Frauen erstmals sowohl das aktive wie auch das passive Wahlrecht erhalten.

Die USPD hatte bei ihrem Wahlvorschlag Christiane Gick, geboren am  2. März 1889, Fabrikarbeiterin, wohnhaft in Bayreuth, Hammerstr. 34 ½,  auf den aussichtsreichen Listenplatz Nr. 4 gesetzt.

Christiane Maria Gick wurde 1889 als Tochter des Fabrikarbeiters Karl Hammon und Magdalena Bauer in der zur Gemeinde Nemmersdorf gehörenden Einöde Ziegelhütte geboren. Im Juni 1913 heiratete sie in Bayreuth den Fabrikarbeiter Georg Gick. Er wurde als Soldat des Infanterieregiments Nr. 7 im Ersten Weltkrieg in Frankreich verwundet und starb schon im März 1915 mit nur 28 Jahren. Die junge Witwe mit zwei kleinen Kindern musste sich ihren Lebensunterhalt als Fabrikarbeiterin verdienen. Sicherlich beeinflusst von der revolutionären Stimmung, die im Frühjahr 1919 auch Bayreuth erfasst hatte, ließ sie sich als Kandidatin bei den Wahlen zum neuen Stadtrat aufstellen. Auf den Vorschlagslisten der anderen Parteien waren ebenfalls einige Frauen vertreten, die aber bei der Wahl keinen Sitz im Stadtrat erreichten.

Wahlvorschlagsliste der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei zur Gemeindewahl 1919 in Bayreuth
StadtABT, Nr. 7929, Wahlvorschlagsliste der USPD

Die konstituierende Sitzung des neuen Stadtrats fand am 25. Juni 1919 statt. Bei der Begrüßung bemerkte Bürgermeister Preu: „Neue Kräfte, darunter erstmals eine Frau, nehmen mit frischer Kraft und Schaffensfreude das Werk auf.“

Frau Gick legt ihr Stadtratsmandat nieder. Schreiben an den Vorsitzenden der USPD
StadtABT, Nr. 7929, Mandatsaufgabe - Schreiben an Vorsitzenden der USPD

Christiane Gicks Tätigkeit als Stadträtin währte allerdings nur 18 Monate. Da sie sich im Jahr 1920 längere Zeit in München aufhielt, um einen Lehrgang zur Ausbildung als Fürsorgepflegerin zu besuchen, konnte sie ihr Mandat im Stadtrat währenddessen nicht wahrnehmen. Dies führte zu Beschwerden von Seiten der Partei. Außerdem hatte sie inzwischen ihre Mitgliedschaft in der USPD aufgegeben und war zur Kommunistischen Partei gewechselt. Mit zwei Schreiben im November 1920 an den Parteivorsitzenden der USPD sowie an den Stadtrat legte Christiane Gick ihr Mandat im Bayreuther Stadtrat zum 1. Dezember 1920 nieder.

Die kurze Zeit eines Stadtrats mit weiblicher Beteiligung war somit erst einmal wieder beendet. Es dauerte bis zur Stadtratswahl im Dezember 1929, bis mit der Textilarbeiterin Barbara Kögler wieder eine Frau in den Bayreuther Stadtrat einzog.

Als Quelle diente vor allem die Akte des Stadtarchivs, Nr. 7929: Gemeinde- und Kreiswahlen in Bayreuth 1919. Eine kleine Auswahl an Dokumenten aus dieser umfangreichen Akte haben wir für Sie zusammengestellt.

Unter Schriftgutverwaltung wird die Gesamtheit aller Tätigkeiten bei der Anlage und Verwaltung von Unterlagen (Ordnen, Registrieren, Bereitstellen, Aufbewahren und Aussondern) verstanden. Dies gilt sowohl für analoge wie auch digitale Unterlagen. Zweck der Schriftgutverwaltung ist die erfolgreiche Rechtssicherung, Nachvollziehbarkeit und Kontinuität des Verwaltungshandelns. Grundlegende Anforderungen werden als Empfehlung bspw. in der DIN ISO 15489-1 Information und Dokumentation definiert. Behörden regeln entsprechendes bspw. über eine Aktenordnung oder ähnliche Dokumente.

Durch eine geordnete Schriftgutverwaltung wird sichergestellt, dass Unterlagen in Registraturen für die Dauer der Bearbeitung und der Aufbewahrungsfristen zugänglich sind und nach Ablauf dieser – im Rahmen der Aussonderung – vom zuständigen Archiv über dessen Archivfähigkeit entschieden werden kann.

Das Stadtarchiv Bayreuth steht den städtischen Dienststellen bei der Organisation ihres analogen und digitalen Schriftgutes beratend zur Seite.

Prozessbild zur Schriftgutverwaltung

Das Stadtarchiv hat für alle Interessierten eine Übersicht über Gedenktage und Jubiläen zusammengestellt, die im Jahr 2019 begangen werden können.

Bei Fragen und Anregungen steht Ihnen das Team des Stadtarchivs gerne zur Verfügung.

Für das Stadtarchiv Bayreuth geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Zunächst möchten wir uns herzlich bei allen Besuchern und Anfragenden bedanken.

Wir freuen uns, dass wir im letzten Jahr mehr persönliche Benutzer im Stadtarchiv begrüßen konnten. So verzeichnet das Stadtarchiv für das Jahr 2018 insgesamt 262 Benutzertage – das sind 100 mehr als im Vorjahr (162). Insgesamt wurden 690 Anfragen bearbeitet.

Tortendiagramm zur prozentuallen Verteilung des Benutzungszweckes im Stadtarchiv Bayreuth

Das Stadtarchiv hat seit Ende Oktober 2018 nicht nur eine neue Emailadresse, sondern auch eine neue Internetpräsenz, die nun leichter zu erreichen ist (www. stadtarchiv.bayreuth.de) und inhaltlich ausgebaut wurde. Im März, pünktlich zum Tag der Archive, wurde erstmals ein Flyer gedruckt.
Für Recherchen stehen neben allgemeinen Hilfestellungen und den bereits bekannten Onlinefindbüchern zwei neue Dateien im Netz. Das ist zum einen das vorläufige Findbuch der Bestände der eingemeindeten Ortschaften sowie das jüngst veröffentlichte Bayreuther Bürgerbuch. Ebenfalls neu im Internet zugänglich ist das unter Mitarbeit des Stadtarchivs erstellte Gedenkbuch der Stadt Bayreuth für die Opfer des Nationalsozialismus.
Trotz unserer derzeit beschränkten Räumlichkeiten konnten wir, im November 14 Teilnehmer des Arbeitskreises Familienforschung des Ev. Bildungswerkes für eine Einführung in die Bestände und Recherche begrüßen. Auch richtete das Stadtarchiv im Dezember das Treffen der Arbeitsgemeinschaft oberfränkischer KommunalarchivarInnen aus. Ende des Jahres wurde ein Architekturbüro für den Umbau der Leer`schen Villa in St. Georgen, den geplanten neuen Standort des Stadtarchivs, beauftragt.
In diesem Zuge laufen neben den alltäglichen Aufgaben natürlich bereits  logistische Vorbereitungsmaßnahmen für den Umzug. Aber auch die vorbereitende Ertüchtigung der Erschließungsdaten für eine geplante Reorganisation der Bestände wird im Hinblick auf den Umzug in Angriff genommen. Wir freuen uns auf die spannende Zeit der konkreten Planungen für unser neues Domizil.
Keinesfalls nur in Vorbereitung des Umzuges wurden im Rahmen der Kontaktpflege der anbietungspflichtigen Stellen Aussonderungsvorbereitungen getroffen und Bewertungen durchgeführt. Die Übernahme größerer Mengen aussonderungsreifen Schriftgutes ist derzeit zwar nicht möglich, dennoch wurden ca. 10 laufende Meter Archivgut verschiedener Dienststellen übernommen.
Insgesamt 6 Wochen verschafften sich zwei PraktikantInnen Einblick in die Arbeit eines kommunalen Archivs.

Wir hoffen auch im neuen Jahr viele Benutzer im Stadtarchiv willkommen zu heißen und alle Anliegen bestmöglich bedienen zu können.

Über Neuigkeiten halten wir Sie an dieser Stelle gerne auf dem laufenden.

Auf 471 Seiten findet sich eine ausführliche namentliche Auswertung der Bayreuther Bürgerbücher (B 25, 26) sowie der Stadtkammerrechnungen zu Bürgeraufnahmen der Stadt Bayreuth bis 1828. Erstellt wurde dieses Werk durch Walter Bartl (bis 2017 Archivar im Stadtarchiv Bayreuth). Für die Personen- und Familienforschung steht nunmehr ein weiteres umfangreiches Hilfsmittel online zur Verfügung.

21.12.2018

Blick in das Bayreuther Bürgerbuch 1721-1828 aus dem Stadtarchiv Bayreuth, Signatur B 26
StadtABT, B26 - Bayreuther Bürgerbuch 1721 - 1828

Am 14. Dezember war das Stadtarchiv Bayreuth Gastgeber der Arbeitsgemeinschaft oberfränkischer Kommunalarchivarinnen und -archivare. Die Arbeitsgemeinschaft trifft sich zweimal jährlich, um sich über aktuelle Themen aus allen Arbeitsbereichen des Archivwesens zu informieren und Erfahrungen auszutauschen. Das Treffen fand in den Räumlichkeiten des Historischen Museums statt. Im Anschluss besichtigten die Kolleginnen und Kollegen auch noch das Stadtarchiv Bayreuth.

Blick in die Runde der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft oberfränkischer KommunalarchivarInnen im Historischen Museum

18.12.2018

Archivsprengel / Zuständigkeit

Der Archivsprengel definiert den Zuständigkeitsbereich eines Archivs. Dieser wird geografisch, organisatorisch und/oder zeitlich durch entsprechende Archivgesetze und -satzungen definiert.

Das Stadtarchiv Bayreuth ist geografisch für das Gebiet der kreisfreien Stadt Bayreuth (samt eingemeindeter Ortschaften) zuständig. Dabei gehören organisatorisch alle städtischen Dienststellen zum Sprengel des Stadtarchivs, samt Vorgängerinstitutionen. (Beständeübersicht des Stadtarchivs)

In unserer kleinen Serie „Was bedeutet eigentlich…?“ erklären wir künftig verschiedene Begriffe aus dem Archivwesen, die möglicherweise dem ein oder anderen nicht geläufig sind, oder aber im Archiv eine andere Bedeutung haben. Wir stellen dabei möglichst immer auch eine Verbindung zu unserer Arbeit im Stadtarchiv Bayreuth her.

Wordcloud der städtischen Dienststellen zur Veranschaulichung der archivischen Zuständigkeit.

Staatliche Behörden oder das Landratsamt Bayreuth liegen zwar geografisch im Stadtgebiet Bayreuths, unterliegen aber nicht der archivischen Zuständigkeit des Stadtarchivs Bayreuth. Aus diesem Grunde finden Sie im Stadtarchiv überwiegend städtische Unterlagen, aber bspw. keine Unterlagen von Gemeinden aus dem Landkreis Bayreuth, des Fürstentums Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth  oder bspw. von Gerichten.

Das Staatsarchiv Bamberg ist das für den Regierungsbezirk Oberfranken (mit Ausnahme der kreisfreien Stadt Coburg und des Landkreises Coburg) zuständige bayerische Staatsarchiv, u. a. finden sich dort auch die Unterlagen der markgräflichen Regierung.

Informationen zu Archiven der Gemeinden im Landkreis Bayreuth finden Sie u. a. auf der Seite „Archive in Bayern“ der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns.

Ab sofort ist die Online-Version des Gedenkbuchs der Stadt Bayreuth für die Opfer des Nationalsozialismus weltweit abrufbar. In der Datenbank sind rund 200 Einzelpersonen namentlich erfasst, die in Bayreuth während der NS-Diktatur verfolgt und ermordet wurden.

Mit Unterstützung des Stadtarchivs wurde das Gedenkbuch im Zuge einer intensivierten Erinnerungskultur vom Historischen Museum erarbeitet. Im Online-Gedenkbuch sind neben den Opferlisten auch die Gedenksteine und Gedenktafeln aufgelistet, die in der Stadt einen konkreten Ort zum Innehalten bieten.

Es besteht jederzeit die Möglichkeit, die Gedenkliste weiter zu vervollständigen beziehungsweise anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse zu erweitern.

12.11.2018

Screenshot der Gedenkseite

Wir freuen uns, Ihnen den neuen Internetauftritt des Stadtarchivs Bayreuth vorstellen zu können. Ab sofort finden Sie auf unseren Seiten interessante Informationen aus der Arbeit des Stadtarchivs. Außerdem haben wir unsere Übersicht der Onlinefindbücher durch Informationen zu weiteren Beständen ergänzt sowie die Findmittel in die Systematik eingeordnet. Sie finden weiterhin alle bereits online verfügbaren Dateien auf der Seite Beständeübersicht. Neu hinzugefügt wurde das vorläufige Findbuch für die Bestände der eingemeindeten Ortschaften (Hier geht es direkt zum Findbuch).

30.10.2018

Blick in den Lesesaal des Stadtarchivs Bayreuth. Zu sehen sind v.a. die Arbeitsplätze.

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