Stadt Bayreuth

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Behindertenbeauftragte

Bettina Wurzel
Rathaus II
Dr.-Franz-Straße 6, 95445 Bayreuth
Tel.: 0921 251247, Fax: 0921 251641
bettina.wurzel@stadt.bayreuth.de

Stadtplan

Sprechstunden:
Montag – Freitag: 8.00 Uhr – 12.00 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung

Inklusion ist nach der Behindertenrechtskonvention ein Menschenrecht.
Behinderte Menschen gehören in die Mitte der Gesellschaft.

Die Behindertenbeauftragte setzt sich für die Teilhabe am öffentlichen Leben und Inklusion behinderter Menschen ein, sie berät und fördert Projekte für Menschen mit und ohne Behinderung. Barrierefreiheit als zentraler Leitgedanke ist ein wesentlicher Bestandteil von Gutachten und Stellungnahmen der kommunalen Behindertenbeauftragten. Von allen Behinderungen sind ca. 80 % erworben. Nicht alle Behinderungen sind sichtbar und von außen zu erkennen, dies sind nur ca. 40 % aller Behinderungen.

Barrierefreiheit

  • ist die Grundlage  der Umweltgestaltung für alle Bevölkerungsgruppen. Ohne Barrierefreiheit gibt es keine Inklusion, vor allem vor dem Hintergrund des demographischen Wandels
  • betrifft alle Bereiche: Arbeit, Bauen und Wohnen, Bildung, Kultur, Erholung, Gesundheitswesen, Information und Kommunikation, Mobilität und Verkehr
  • heißt Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von allen ohne fremde Hilfe, problemlose Wahrnehmbarkeit, Erreichbar- und Bedienbarkeit

Aufgaben:

  • Beratung behinderter Menschen und von Vereinigungen in der Behindertenarbeit
  • Beratung in behindertenspezifischen Angelegenheiten
  • Fachberatung städtischer Dienstellen in Behindertenfragen
  • Umsetzung der Ziele und Aufgaben des Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes (BayBGG)
  • Herstellung von Barrierefreiheit in den Bereichen Bau, Verkehr und Internet
  • Stellungnahmen zur Barrierefreiheit bei Bauvorhaben und Verkehrsangelegenheiten
  • Zusammenarbeit  mit dem Behindertenbeirat der Stadt Bayreuth und seinen Arbeitskreisen

Gesetzliche Grundlagen:

  • Art. 3 Abs. 3 Satz 2 Grundgesetz:
    Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
  • Art. 118 a Bayerischer Verfassung:
    Menschen mit Behinderung dürfen nicht benachteiligt werden. Der Staat setzt sich für gleichwertige Lebendsbedingungen von Menschen mit und ohne Behinderung ein.
  • Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen: Behindertengleichstellungsgesetz (BGG)
  • Bayerisches Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung (BayBGG)

Information und Beratung

(Achtung: Das Markgräfliche Opernhaus ist voraussichtlich bis 2017 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen!)