Stadt Bayreuth

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Landesgartenschau 2016

Vom 22. April bis 9. Oktober 2016, also für 171 Tage, war die Stadt Bayreuth Ausrichterin der bayerischen Landesgartenschau. Sie war das Highlight des Sommerhalbjahres und sowohl für die Stadt als auch für die Region ein Riesenerfolg. Am Ende hatte man über 900.000 Besucher gezählt, es wurden ungefähr 20.500 Dauerkarten verkauft. Während einer langen Phase der Vorbereitung wurde als optimaler Standort für das Gartenschau-Areal das Staubecken östlich des neuen Einschöpfbauwerks in der Oberen Rotmainaue gewählt, ein ca. 45 Hektar großes Gebiet östlich der Innenstadt, das 2014 den Namen „Wilhelminenaue“ erhielt.

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Wilhelminenaue mit Seebühne © Johann Hinrichs

Im März 2012 gründeten die Stadt Bayreuth, die städtische GEWOG und die Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH die Betriebsgesellschaft Landesgartenschau Bayreuth 2016 GmbH, welche mit den anstehenden Aufgaben betraut wurde. Eine wichtige Entscheidung zu Beginn war die Beauftragung des Büros Hahn, Hertling, von Hantelmann (Berlin), das den landschaftsplanerischen Wettbewerb gewonnen hatte, mit der Entwurfsplanung für das Gartenschaugelände.

Das grundlegende Konzept war: Hier in der Wilhelminenaue sollte ein wichtiger, dauerhafter Landschaftspark als Brückenschlag zwischen der City und der Eremitage im Nordosten der Stadt entstehen – ein neuer Grün- und Erholungsraum für die Bayreuther Bevölkerung und Bayreuths Gäste. Die mit den Planungen für die Gartenschau einhergehende Renaturierung des Roten Mains durch das Wasserwirtschaftsamt Hof war aus ökologischer Sicht eine große Errungenschaft. Der Rotmain wurde aus seinem fast kanalartigen Flussbett gehoben und über mehrere Schleifen und flache Uferbereiche wieder attraktiver gemacht. Er ist mit seinen naturnahen Uferbereichen nun ein wertvoller und sichtbarer Bestandteil der Aue, in der dem Fluss nun ausreichend Raum zur eigendynamischen Entwicklung gegeben wurde. Es entstand überdies zwischen den beiden Flussseiten eine Vielzahl neuer Sichtbeziehungen, und durch die Erdbauarbeiten wurde ein etwa zwei Hektar großer See, der „Hammerstätter See“, angelegt, der neben dem neuen Flusslauf jetzt auch ein prägendes Element des Auenbereichs ist. Ermöglicht wurde dies mithilfe der finanziellen Förderung durch Landesmittel der Bayer. Staatsministerien für Umwelt- und Verbraucherschutz sowie Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wie auch durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Auch die Oberfranken Stiftung war Förderer der Landesgartenschau.

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Fördergeber:

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