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Sanierung, Umbau und Erweiterung der Stadthalle in ein Kultur- und Tagungszentrum

Aktuelle Informationen rund um das bedeutende Kultur- und Bauprojekt

Es ist das wohl bedeutendste Kulturprojekt der Stadt Bayreuth für die kommenden Jahre: Die Stadthalle Bayreuth wird umfassend saniert und zum modernen Kultur- und Tagungszentrum umgebaut.

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Das bedeutendste Kultur- und Bauprojekt der Stadt Bayreuth für die kommenden Jahre: Für rund 55 Millionen Euro soll die Stadthalle saniert und zu einem modernen Kultur- und Tagungszentrum umgebaut werden.

Die Stadthalle bietet an ihrem Standort in der Mitte der Stadt – an der historischen Friedrichstraße und am “Neuen Schloss” mit dem Hofgarten – gute Voraussetzungen für Veranstaltungen. Das Kultur- und Tagungszentrum kann zu einer Brücke zwischen Wirtschaft, Universität, Kunst und Kultur und der Bevölkerung werden.

Die aktuellen Sanierungspläne stehen für eine deutliche Verbesserung der Sicht- und Akustikverhältnisse im Großen Haus. Es wird eine Seitenbühne und eine Wand- und Deckenverkleidung geben, mit der es gelingt, für die unterschiedlichsten Veranstaltungen (Theater, Konzert, Bälle, Tagungen usw.) optimale akustische Bedingungen zu erreichen.

Die Sanierungspläne stehen auch für den Erhalt des Kleinen Hauses als eigenständiger Theaterraum. Auch der Geißmarkt und die Außenanlagen werden umgestaltet.

Wie es zur „großen Sanierungslösung“ kam

Die Stadt Bayreuth hatte 2013 einen europaweiten Realisierungswettbewerb ausgelobt, an dem sich nach einem vorgeschalteten Bewerber-Auswahlverfahren 22 Büros mit ihren Entwürfen beteiligt haben. Gewonnen hat das Architekturbüro knerer und lang aus Dresden.

Die Preisträger:

  1. Preis: knerer und lang Architekten GmbH, Dresden
  2. Preis: Prof. Jörg Friedrich, Hamburg
  3. Preis: Dipl.-Ing. Architekt Dirk Pussert und Dipl.-Ing. Architekt Achim Kosch, Dresden
  4. Preis: Dipl.-Ing. Martin Gessert, Freier Architekt, Stuttgart

Am 6. Februar 2014 hat Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe die Preise und Anerkennungen an die ausgewählten Architekturbüros verliehen – im Balkonsaal der Stadthalle Bayreuth.

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Der Siegerentwurf zeichnet sich im städtebaulichen Bereich durch die Definition eines städtischen Platzes mit hoher Aufenthaltsqualität aus. Dabei respektiert und ergänzt er die vorhandenen Raumkanten. Der Balkonsaal der Stadthalle soll einen eigenen Eingangsbereich in der ehemaligen Handwerkskammer bekommen. Ein vorgelagerter Glasanbau sorgt für eine optimale Verbindung aller Stadthallenbereiche. Darüber hinaus werden Aufenthaltsbereiche unterschiedlicher Qualität angeboten – zum Teil in Form bespielbarer Innenhöfe, die Flächen für Gastronomie und gut nutzbare Ausstellungsflächen bieten.

Bestechend war nach Ansicht der Jury, deren Votum einstimmig ausfiel, die räumliche Qualität und Flexibilität aller Erschließungs- und Foyerbereiche des Siegerentwurfes. Die Arbeit zeichne sich durch eine behutsame und angemessene Architektursprache aus. Dabei respektiere sie die Belange des Denkmalschutzes. Außerdem liefere sie durch den behutsamen Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz und der Begrenzung auf wenige notwendige Eingriffe und Ergänzungen einen wirtschaftlichen Ansatz.

Der Stadtrat stimmt für die „große Lösung“

Der Stadtrat Bayreuth hat in seiner Sitzung am 29. April 2015 für die sogenannte „große Lösung“ zur Sanierung der Stadthalle gestimmt. Ihr Umbau wird rund 55 Millionen Euro kosten. In seiner Sitzung am 25. November 2015 hat der Stadtrat diesen Grundsatzbeschluss nochmals bestätigt und die Verwaltung beauftragt, die entsprechenden Planungen weiter voranzutreiben. Ein Bürgerentscheid gegen die vom Stadtrat beschlossene Sanierung scheiterte am 8. Mai 2016. Dabei sprachen sich die Bayreuther Bürgerinnen und Bürger mehrheitlich für die „große Lösung“ aus.

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